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Sterbliche Überreste ohne geografischen Bezug

October 11th, 2005

Heute war mir hitzig zumute. Die Schattengestalten zeigen sich wirklich. Es gibt so Tage. Ließ zwei Termine ausfallen und ergötzte mich an der Natur, als ich endlich ruhiger wurde. Diese Singen und Zirpen der Fülle. Zunehmend bunter wird es, kahler auch. Der Kaiser in Licht und Schatten wie er sich nur im Herbst zeigt. C. versprach mich abzuholen, falls er vor mir stirbt. Ganz ernst nahm er das - hätte es nicht gedacht, glaubte, er würde lachen. Und er wolle verbrannt werde, vielmehr sein Leichnam solle verbrannt werden, gab er mir zu verstehen, und dass er auf keinem Friedhof liegen will. Ja soll ich sie mit heim nehmen, sie etwa in den Wind streuen, deine Asche? Heftiges Nicken. Wir tranken gerade einen Wein mit “geografischem Bezug”, keine Jahreszahl, dafür Geografie… C. will das nicht, willst du keinen geografischen Bezug mehr, was deine sterblichen Überreste betrifft? Schmunzeln. Darf ich das? Hier wo alles geregelt ist? Werde mich erkundigen. Veilleicht weiß es auch jemand der hier reinschaut.
Ein schöner Spruch zum Abschluss und zum Herbst: “Das Gute muss zur Reife gelangen, wenn es wahrhaft gut sein soll.” Katharina von Württemberg.

Die Pforten des Lebenstheaters

October 10th, 2005

Beginnend mit einem Allgemeinplatz: Was ist nicht alles geschehen: Ich schaue meinem Schicksal zu. Inzwischen tummelt sich die Bandbreite des menschlichen Theaters in meinem Leben, dass ich diesem so weit die Pforten öffen würde, hätte ich nicht gedacht. Nun damit werde ich nicht allein sein. Meine persönlichen Bösewichte sind schon aufgetreten… einige Zeit nach den unverstandenen Geschichten und den Engeln. Ist Undank der Welt Lohn? Habe unser Lebensabschnittswerk abgegeben - und gierig wurde es angenommen. Dafür erhielt ich Beschimpfungen. Schnitt: Was macht die Hauptdarstellerin? WER? Wer ist das… doch nicht etwa ich? Dann müssen wir mal was klären… wer bestimmt hier? Ja Betrug ist geschehen, Rausschmiss, Verrat, Lüge… Nein ich habe dich nicht verlassen… manchmal… bin ich noch da… war es immer. *** Was erzähle ich da. Oh Luisa Francia schreibt auch Tagebuch, köstlicher Humor, habe sie kürzlich erlebt… erfrischend! +++ Nun, zurück zum heutigen Tag… nein, vor einem Tag wars, ich stellte fest, oder locker?, dass wir hier eigentlich tot sind. Befreiend ruhige Tatsache. Ja, ich wußte es ja metaphysisch gesehen, aber doch: das in der Gefühlswelt zu empfinden ist: direkter, echt. Was kann also geschehen? Nichts! Klar: immer noch findet Vermeidung statt, Angst zwirbelt die Gene auf. Rauf und runter geht es. Trotzdem fühle ich mich einen Schritt weiter. Gelassener. *** Heute abend weinte ich wie ein Schlosshund. Katharina, die Zuckerbäckerin. Ich las dieses Buch, las das Ende C. vor. und da erwischte es mich. Ich fühlte mich, als sei ich eine unscheinbare Freundin Katharinas gewesen. Die deren viel zu frühen Tod beweinte. So viel Schmerz, Verlust… Schuppen fielen mir von den Augen bezüglich jetziger Freundschaft mit Frauen, es gab außer meiner Mutter nur zwei Frauen, die mein Herz brachen… wenn das ginge. Nein, die guten Dinge, die Freundschaften, die mir so viel geben, die leben und bestehen und lebendig bleiben, überwiegen… Gut ich weinte: Warum sterben die Guten so früh und die Bösen leben lang genug? Ungerechter Gott! Naiv dachte ich damals, er würde das Schicksal erfinden, schicken. Heute denke ich anders.+++ Gestern beschloss ich, meine Schattengestalten im Innern nicht mehr zu schonen. Und schon tauchte heute eine auf. Die verlorene Freundin, der ungeheilte Abschiedsschmerz, die Verlassenheit einer Verliebten… das Herz interessiert kein Geschlecht, es liebt. Allmählich komme ich mir, was irdische Leben betrifft, wie ein echter Workoholic vor. Diese Erkenntnis entspannt: ich will mir mehr Zeit lassen. Vielleicht schreibe ich hier wieder weiter. Es gäbe viel zu verdichten. Gerade auch aus dem Alltag… mit Kollegen, tierisch wie menschlich… ja ich komme öfter wieder. Gut so.

Gezeitenwechsel

December 30th, 2004

Ein Tag vor dem Jahreswechsel. Endlich endlich bin ich wieder einmal in meiner Heimat, kann mit meinen Geschwistern zusammensein, liebgewonnene Freundinnen und Freunde treffen. Das Jahr der Stromschnellen geht zu Ende, ein letztes Seufzen… dem Menschsein in die Untiefen geblickt, wohlmeinende Menschen entpuppen sich als Feinde, die man vorher - zumindest in diesem Leben - nicht kannte und die einen wie Raubtiere anfallen, als habe man das ganze Elend, das sie in sich tragen, verursacht. *** Wie gehe ich damit um? Endlich an meine Grenzen, die Grenzen des Verstehens (Wollens) gelangt. Ohne Gott würde ich hier stehen bleiben und den Traum von Feindschaft und Rache träumen, das wievielte Mal schon? *** O Gefährte, der du überlebtest - aber was hast du überlebt? Lebst du wirklich? Ich bin nicht zufrieden… *** Nun, ich habe die Chance bekommen, sie wiegt schwer, doch danke! Ich trage dich auf meinen Schultern - ist das arrogant? Du, der du stark bist und fliegen könntest, warum erhebst du dich nicht?! Abschütteln kann ich dich nicht. Wenn es Arroganz ist, so kann ich sie nicht ablegen. Wenn es ein Auftrag ist, so bleibt er unverständlich. Also gehe ich fort und fort und hindurch und bekomme immer wieder Kraft zum Weitergehen. Abbrüche, Brüche und dann wieder Fügungen. ***
Ich werde noch nicht konkret, das kommt noch: im nächsten Jahr. ***
Die Flut kam und nun wird Ebbe sein. O lass uns fliegen, landen und aufsteigen wie es Not tut. Die Erde schwingt schneller (Wissenschaftler fanden, sie drehe sich schneller seit der großen Flutkatastrophe 12/2004 in Asien). Chris meinte oft: Viele Menschen werden die Erde verlassen. Ja, das haben sie getan. Die Erde schwingt schneller. Ich will friedlich gehen, wenn es an der Zeit ist, ich bitte darum. Ich will kein Leid lehren…

Schicksal

October 11th, 2004

Er hat überlebt, mein Gefährte, Herausforderung ihn aufs Höchste zu schätzen und zu lieben, die Zeit mit ihm zu leben und zu loben. Er hat überlebt, so viel Tränen, Sorgen, ein Problem gab den andern die Hand. Loslassen der Alten Mühle, der Seminare, des Platzes,eine Tiefe jenseits der Worte, eine Art Sterben und das Auferstehen zu erbeten. WARUM? Vor dem Was-Nun-Stehen…Das Höchste an Schicksal, das ich mir für mich vorstellen kann. Als hätt ichs geahnt und bin doch darauf zugesteuert. Da zeigt sich ob eine an Gott glaubt, ob sie das leben kann… Liebe jenseits der Vorstellungen ist ein kampfloser Ort, Frieden kann ich gar nicht sagen zur Zeit, aber es gibt ihn, ich will…

Wir schreiben Geschichte

May 3rd, 2004

Politik beginn in mir drin. Daß ich das mal so real erleben würde, hätte ich nicht gedacht. Ich bin eigentlich zu faul und zu müde, um noch viel zu schreiben. Außerdem weiß ich inzwischen gar nicht mehr, wie ich das alles festhalten soll, was C, J. und ich so machen. Spannend ist es allemal, Fernsehen wird langweilig, ich schau sowieso selten. Gähn, ich leg mich, der Garten hat mir den Rest gegeben, ein andermal wird es ausführlicher.

ICH BIN

March 3rd, 2004

Diese Fülle! Ächz. Soll eine sagen in meinem Leben wär nix los. Und dabei lebe ich doch so zurückgezogen… Mein Gott was hab ich mit meinen FreundInnen nun nicht alles untersucht und erforscht. Durfte während all unserer inneren Aufräumarbeit für mich und andere eben mal Antimatierie in den Händen halten, die totale Schwerkraft die Beine aufsteigen fühlen, völlig unbekannte Empfindungen und Gefühle wahrnehmen, mit unterschiedlichsten Energien in Kontakt kommen, auch solchen die sich ziemlich dämonisch anfühlen, mich ausdehnen oder zusammenziehen. Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde - hier in dieses Tagebuch trau ich mich sogar, es halb öffentlich zu beschreiben, besser gesagt, anzudeuten. Ich könnte auch so verückt-pseudoesoterische Bücher schreiben, wenn ich nicht wüsste, dass das Phänomene sind, die nur halb so viel bedeuten, wie man meinen könnte. Ich weiß gar nicht, woher ich das weiß. Vielleicht stimmt es auch gar nicht. Trag irgend so eine Instanz in mir rum, die mir sagt, was wirklich wichtig ist. Vielleicht weil ich mal die Liebe kennengelernt habe. Und sie seitdem wiedererkenne. Nicht dieses: Ich liebe dich. Es ist dieses: ICH LIEBE. Alles andere verblasst davor und wird nichtig. Klingt pompös, ist aber so. Kling aber auch einfach. Und das ist es.
Dieser Satz aus einem mittelalterlichen Minnegedicht hat mich seit Jahren nicht mehr verlassen: “Seit ich die Liebe kennen gelernt, ist ohne sie nichts Rechtes mehr gelungen.”***Eine liebe Freundin durfte ich beim Lichtnahrungsprozess begleiten. Das war ein Geschenk! Wieder ein Mensch, es es wissen will. Wovon hänge ich wirklich ab. Das Gefühl von der Quelle abzuhängen. Direkt von ihr. Das ist gut. Befreiend, auch wenn man noch immer Hunger oder Durst erleiden kann, tief innen weiß man es. Unsterblichkeit. ICH BIN.

Das Alltägliche und das Besondere

November 16th, 2003

Diesen Herbst fällen unsere Bauern Bäume, wie ich es noch nie erlebt habe. Chris und ich sind fest bei der inneren Arbeit und erleben dabei so manche Überraschungen; auch die Bäume haben wir einbezogen, die ganze Gegend, das Auto… nichts bleibt verschont. Familienaufstellung für den Hund, mein Hundi trägt noch das Angst-Programm ihrer Mutter mit sich herum. Wir mussten lachen. Das kam unerwartet und ist schon fast ein therapeutischer Allgemeinplatz - wenn es nicht so wirksam wäre! Meiner Katze hat es sehr gut getan, dass wir uns einmal so bewusst in ihr “morphogenetisches Feld” versetzten und fühlten und auszudrückten, was sie zu sagen hat. Das Bild des Jammers, mit Fell- und Gewichtsverlust, was bei einer schwearzen Katze noch schlimmer wirkt, das sie (trotz Wurmbehandlung, Kommunizieren…) zwei Jahre lang abgegeben hat, ist völlig verschwunden. Sie ist wieder eine gestandene selbstbewusste Lady. *** Es ist so schön, solche Menschen in der Nähe zu haben, wo man plaudern, aber auch einmal tief in die Seele einsteigen kann. Meine vorige Einsamkeit hier ist passé. *** Ich las ein Büchlein über das innere Geheimnis des Reichtums. Wieder einmal kam die Frage vor: “Was wäre, wenn du nur noch einen Tag zu leben hättest? Und wenn die die formalen Dinge wie Erbschaft geregelt hättest. Was würdest du tun, wie würdest du noch leben?” Ich grübelte, mir fiel nichts ein, was ich dringend noch anders machen wollte… was ist nur los mit mir? Da las ich weiter: “Es gibt zwei Kategorien von Antwortern: Diejenigen, die mit den Dingen, die sie unglücklich machen, endlich abschließen oder diejenigen, die sowieso schon das machen, was sie wollen, bzw. was ihnen ihre innere Stimme anträgt. Diese Menschen ändern nicht groß etwas… es gibt für sie nichts zu ändern…”
*** Da war ich doch wieder versöhnt mit mir. Es gibt dies und das, was ich vor mir herschiebe, was ich noch machen will oder was mich manchmal bedrückt. Ich will zum Beispiel mein Buch veröffentlichen, es ist nur: Das was ich teilweise visionär oder aus dem Bauch heraus geschrieben habe, setzt sich nun weiter um, es wird totale Praxis, mir fallen Stellen aus meinem Buch ein und ich sage: AHA! Also lasse ich es reifen… Falls ich sterben würde - im Internet ist es drin, beide Bücher sind eigentlich schon veröffentlicht, also auch abgeschlossen. Seither fühle ich mich auch nicht mehr getrieben, Großes zu leisten (ich gebe es zu). Es ist, als ob ich den Punkt erledigt habe. Deshalb nun auch AllTagsEssenzen. Ja im Großen und Ganzen lebe ich im Moment, mit dem was ich will, mit dem Alltäglichen und Besonderen in einiger Harmonie … wenn ich in mich hinein horche - und das habe ich bei verschiedenen Gelegenheiten, allein oder zu mehreren schon getan, kommt nichts … Stille, mach weiter, o.k. Trotzdem, ich horche, lerne jeden Tag dazu, bin sehr dankbar für dieses Lernen, da denke ich öfter mal unwillkürlich : Ich bin ein Glückspilz in dieser Hinsicht - ist es Karma, ist es Liebe?

Wir haben viel mehr Macht als wir glauben

November 1st, 2003

Jeden Eintrag könnte ich einleiten: “Ach Gott, was ist wieder alles passiert.” Aber nein, ich mach es nicht. Ich will ja die Juwelen festhalten und Essenzen destillieren. Eine Essenz ist: ***Wir haben viel mehr Macht als wir glauben. Vor allem, wenn wir uns mit anderen zusammentun.*** Vor etwa einem Jahr - oder sind es schon zwei? - wünschte ich, ich hätte Nachbarn, wo ich spontan hingehen kann auf einen Tee oder um mein Herz auszuschütten oder umgekehrt, einfach zum Austausch und für das schöne Gefühl nachbarlicher Verbundenheit und beständiger Freundschaft - ich mag es. Mein kluges Hirn meinte: “Schau dich um: Ein dünn besiedeltes Hochtal hinter den sieben Bergen, um dich herum alte Leute oder Bauern, die sich hauptsächlich für sich selber interessieren…” Es dauerte nicht lange, da zog oberhalb von uns, in das Haus kurz vor dem letzten Bauernhof, eine junge Familie ein. Monate vergingen, bis mein Lebensgefährte den ersten Kontakt herstellte. Nach einigem Anlauf ist inzwischen eine intensive Beziehung gewachsen. Ich kann meine Freundin und auch ihren Gefährten jederzeit bitten, komm wir stellen mal dieses Problem oder jene Frage auf, versetzen uns in die einzelnen Aspekte oder Personen hinein und schauen, wie wir da Licht und Ordnung hinein bringen. Heraus kommen verblüffende Erkenntnise, eine Menge Transformation und köstlicher Spaß. Das können wir für uns tun und für alle, mit denen wir verbunden sind. Auch vor politischen und ökologischen Anliegen macht die Problemlösung nicht halt, vor Tieren, Autos… was einen eben beschäftigt. Ich kann es deutlich fühlen, wenn sich etwas verändert hat, das habe ich über viele Jahre durch meine Berufe gelernt und verfeinert. Ja, es ist ein offenes Geheimnis und es theoretisch zu wissen und zu bejahen ist nur der erste Teil: Wir haben mehr Macht als wir glauben.

Der Herbst naht

August 31st, 2003

Der letzte Eintrag ist lange her und so viel ist geschehen. Es hätte sich gelohnt, dies aufzuzeichnen, aber ich bin einfach nicht dazugekommen. Vom Vertrautwerden mit dem Mayakalender, dem mystischen Waldviertel, der stolzen Steiermark. Vom Ruhe finden bei sich selber, von Herausforderungen, die mir Menschen brachten, die unser Seminarzentrum besuchten und hier ihre Seminare abhielten. Von unsicheren Bedingungen wie es mit unserem Haus weitergeht, von unerwarteten Wendungen und viel viel fruchtbarer innerer Arbeit. Mein Herz ist übervoll und ich merke es jetzt erst richtig - beim Schreiben. Ich glaube es genügt schon. Die Botschaft steht diesmal zwischen den Zeilen. Nach dem langen intensiven Sommer nähert sich nun die Kühle, draußen riecht es fast nach Schnee. So eine rasche Änderung. Ich bringe die Ernte ein, sie ist reichlich, auch mit meinem Garten bin ich zufrieden. Ja und ich lasse los von der Zustimmung oder Ablehnung durch andere Menschen. Natürlich tut Lob und Anerkennung gut, doch ist es mehr das Geben selber, das mich so erfüllt. Zehn Tage haben C. und ich eine Gruppe bekocht und umsorgt und sie fanden unsere Küche fantastisch und nannten mich eine Künstlerin. Sie waren neugierig und voller Vorfreude was mir nun wieder eingefallen ist, und meine Aufregung, weil ich das Kochen für so viele und dazu unbekannte Personen nicht mehr gewohnt war, legte sich. Gerührt nahmen sie Abschied und wollten gar nicht weg. Einer bedankte sich, er habe drei Kilo abgenommen bei vollem Genuss, das sei ihm noch nie passiert.
Es wird das Kochen sicher nicht mein Beruf werden können, denn was mich bewegt ist das, was die Seele nährt (leibliche Nahrung inbegriffen).
Gut ist es wieder einmal etwas niederzuschreiben. Es ist als ob sich alles verdichtet und ein Symbol übrig bleibt. Jetzt ist es Dank.

Alles neu!?

May 1st, 2003

Alles neu macht der Mai. Hab den Garten soweit fast fertig. Das geht inzwischen prima und macht Spass. Meine Muskeln sind allerdings heute etwas zäh. Außerdem hatte ich einen ziemlich “unpassenden” Anflug von Melancholie, jetzt ausgerechnet, wo alles sprießt und keimt. Gleichzeitig ist aber solch ein starkes Gefühl einer Christusgegenwart da, ich kriegs nicht auf die Reihe. Hab mich hingelegt, während C. und unsere Freunde auf die Alm marschiert sind, hab die Kopfhörer aufgesetzt und habe diese wunderbare Atemmeditation gemacht. Ein paar Tränen vergossen, einen Wutanfall gehabt, was eben an Unterdrücktem so anfällt. Alles neu, das wünsche ich mir. Ihr guten Geister steht mir bei, damit ich froh den nächsten Schritt wahrnehme und tue. Einiges vom Alten hab ich wirklich satt. Ändern mus ich es. Also los.
Htte ein paar interessante Eerlebnisse. Eines davon ist Franz Alt, der in einem kleinen Dorf in unserer Nähe überraschenderweise einen Vortrag hielt. Oh würden wir nur hören! Eine Satz ist mir besonders hängen gebliegen: Jesus sagt: Deine Rede sei Ja Ja und Nein Nein. Diese Konsequenz und Ehrlichkeit , da hab ich bei mir einiges zu überprüfen.
Interessant war auch das Thema EnergiePlus Häuser, die mit ihren Solarzellen mehr Strom produzieren als sie verbrauchen. Eine Hausgemeinschaft verdient damit pro Monat 400 Euro. Gute Idee. Die Website von Franz Alt www.sonnenseite.com werde ich mir mal anschauen. Der Ort Söll, der Franz Alt eingeladen hatte ist irgendwie besonders. Die Menschen sind sehr freundlich und man fühlt sich gleich wohl dort. (Franz Alt hat dies ebenfalls bemerkt). Jetzt weiß ich auch warum. Sie haben ein Dorferneuerungsprogramm aufgestellt, worunter vor allem auch die geistige Erneuerung verstande wurde. Es ist zu spüren. Es liegt dort in der Luft. Sehr empfehlenswert für Touristenort und überhaupt!